Film: „Die Krankheit der Dämonen“ im Thalia Kino

Mit Blick auf die Menschenrechte stehen Menschen mit psychischen Erkrankungen, Epilepsie und geistiger Behinderung selten im Zentrum. Doch in vielen Teilen der Welt erleiden sie tagtäglich Verstöße ihrer elementaren Rechte. Warum werden diese Menschen so oft ausgegrenzt und misshandelt? Was kann dagegen getan werden?

Diese Fragen betrachtet der Film „Die Krankheit der Dämonen“ mit Blick auf ländliche Gemeinden in Burkina Faso. Das Thalia Kino zeigt den Film in Zusammenarbeit mit Amnesty International zum Tag der seelischen Gesundheit am 10.10. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zur Diskussion mit der Regisseurin Lilith Kugler sowie einem Protagonisten aus dem Film.

Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste!

 

Filmbeschreibung: „La Maladie du Démon“ (Die Krankheit der Dämonen, OmU)

Menschen an Bäume gekettet. Eine Frau fällt ins Feuer und niemand hilft ihr. In Burkina Faso gibt es in der traditionellen Gesellschaft keinen Platz für Menschen mit psychischen Krankheiten und Epilepsie. Dämonen werden als Grund der Erkrankungen gesehen, vor deren Ansteckung sich viele Menschen fürchten. Betroffene leben am Rande der Dörfer, in Gebetszentren oder irren unbeachtet umher, oftmals sind sie angekettet oder werden geschlagen. Doch Pfarrer Guitanga und Krankenpfleger Tindano engagieren sich im Rahmen ihrer bescheidenen Möglichkeiten mutig entgegen dem Glauben einer ganzen Gesellschaft für medizinische Behandlung, Freiheit und Menschenwürde.

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